Frühere Modelle: Christian Friedrich Daniel Schubart

Zwei Einführungen

1740 starb der Kaiser in Wien. Noch lange erfuhr er höchstes Lob: »Unter Carl VI. stieg die Musik zu einer Höhe empor, auf der man sie in Deutschland noch nicht sah. Er unterhielt hundert Sänger und Sängerinnen und über drey hundert Instrumentisten. Seine beiden Kapellmeister Fuchs und Caldara, waren die gründlichsten Tonsetzer der Welt«, liest man, vielleicht mit leichtem Stirnrunzeln, bei Christian Friedrich Daniel Schubart. „Frühere Modelle: Christian Friedrich Daniel Schubart“ weiterlesen

LV 19W316361 Schreiben über Musik

Schreibwerkstatt für angehende Musik- und Tanz-Wissenschaftler
Freitag, 25.10.2019, 9:15 13:15 (zwei Pausen)Teil II
Fördert den Kritikernachwuchs!

Ein Redaktionsgespräch über die Zukunft der Kritik mit Maike Grabow (22), Melissa Korbmacher (22), Michael Laages (62) und Detlef Brandenburg (62; Chefredakteur der Deutschen Bühne)

DETLEF BRANDENBURG: Der legendäre Ausgangspunkt unseres Schwerpunktes zur Theaterkritik ist ja „Der Großkritiker“: Haben Sie noch eine Beziehung zu dieser seltenen Spezies? „LV 19W316361 Schreiben über Musik“ weiterlesen

Die Uraufführung von Johannes Kalitzkes Oper „Pym“ in Heidelberg

Meerespartie
Der Welt abhanden gekommen

Zu den Kennzeichen der Abenteuerromane im 19. Jahrhundert gehöre, so resümierte ihr prominenter Experte Volker Klotz 1979, „dass sie ihre besondere Spannung aus der Unstimmigkeit zwischen bürgerlichem Alltag und exotischem Abenteuer“ beziehen, „indem sie, großenteils, das abenteuerliche Geschehen heranholen in die zeitliche und räumliche Gegenwart ihrer Leser“. „Die Uraufführung von Johannes Kalitzkes Oper „Pym“ in Heidelberg“ weiterlesen

Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“ im Kölner Staatenhaus

Europäische Horizonte
Die Hilflosigkeit gegenüber der Gewalt

Wie lange Köln sich noch mit Provisorien für seinen Musiktheaterbetrieb abfinden muss, steht in den Sternen. Doch anders als zu deren Konstellationen wagt am Niederrhein niemand mehr eine Prognose für die Wiederinbetriebnahme seines Opernhauses.

„Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“ im Kölner Staatenhaus“ weiterlesen

Eine Schönheitsoperation von Kopf bis Fuß

Hauptstadttheater
Brechts und Weills „Dreigroschenoper“ im Theater an der Wien

Seit zehn Jahren wird das Theater an der Wien – im späten 20. Jahrhundert zum Musical-Theater umgewidmet – wieder als Opernhaus bespielt. Das Jubiläum wird u.a. mit festlichen Konzerten begangen (wiewohl der Haupt-Festdirigent Nikolaus Harnoncourt altersbedingt nicht mehr zur Verfügung steht), mit einer Erinnerung an den im Vorgängerhaus uraufgeführten „Fidelio“ und mit jener Anti-Oper, die Bertolt Brecht und Kurt Weill 1928 über Nacht grenzüberschreitend berühmt machte. „Eine Schönheitsoperation von Kopf bis Fuß“ weiterlesen

Salzburg

Schöner Wohnen

Erwartungsfroh pilgert man immer wieder dem senkrecht über den Festspielhäusern sich erhebenden Felsriegel zu, obwohl an wenigen anderen Orten dieser Erde einer der gemeisselten Sätze Theodor W. Adornos so wahr ist wie in Salzburg: „Kunst ist dem Nepp verwandt“. „Salzburg“ weiterlesen